
Lapislazuli reagiert sehr empfindlich auf Säuren – bereits schwache Säuren wie Essig, Zitronensaft oder sogar Schweiß können seine Oberfläche angreifen. Der Hauptbestandteil des Steins, das Mineral Lazurit, ist chemisch instabil gegenüber sauren Substanzen. Bei Kontakt mit Säuren kann es zu folgenden Schäden kommen:
- Farbveränderungen: Die charakteristische tiefblaue Farbe des Lapislazuli kann verblassen oder trüb werden.
- Oberflächenkorrosion: Säuren lösen feine Bestandteile des Gesteins heraus, was zu einer stumpfen, rauen oder mattierten Oberfläche führt.
- Zerstörung der Struktur: Bei längerem oder wiederholtem Kontakt können Risse entstehen oder der Stein bröckelt stellenweise ab, besonders an den Kanten.
Daher sollte Lapislazuli stets vor säurehaltigen Flüssigkeiten geschützt werden. Beim Tragen von Schmuck aus Lapislazuli ist es ratsam, ihn erst nach dem Auftragen von Parfüm, Haarspray oder Cremes anzulegen – und ihn nach dem Tragen mit einem trockenen, weichen Tuch abzuwischen, um Rückstände von Hautschweiß oder Kosmetika zu entfernen. So bleibt der Stein langfristig farbintensiv und glänzend.
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