
Lapislazuli ist ein empfindliches, poröses Gestein mit einer Mohshärte von nur 5–6, weshalb er leicht durch bestimmte Materialien und Substanzen beschädigt werden kann. Folgende Stoffe sind besonders schädlich:
1. Säuren
Selbst schwache Säuren wie Essig, Zitronensaft, Cola oder Hautschweiß können die Oberfläche des Lapislazuli angreifen. Der enthaltene Lazurit reagiert chemisch mit Säuren, was zu Farbverlust, Trübungen oder sogar Abplatzungen führen kann.
2. Haushaltsreiniger und Kosmetika
Produkte wie Geschirrspülmittel, Desinfektionsmittel, Parfüm, Haarspray oder Cremes enthalten oft Alkohol, Ammoniak oder andere aggressive Chemikalien, die in die Poren des Steins eindringen und ihn dauerhaft schädigen.
3. Ultraschall- und Dampfreiniger
Die Vibrationen und Hitze dieser Geräte können feine Risse im Stein verursachen oder vorhandene Sprünge vergrößern – besonders, weil Lapislazuli oft natürliche Einschlüsse und Unebenheiten aufweist.
4. Härtere Mineralien und Metalle
Durch Kontakt mit härteren Materialien wie Quarz (Härte 7), Stahl oder anderen Edelsteinen (z. B. Diamant, Saphir) kann Lapislazuli kratzen. Auch das gemeinsame Aufbewahren mit anderem Schmuck in einer Schublade birgt dieses Risiko.
5. Direktes Sonnenlicht über längere Zeit
Obwohl kein „Material“ im engeren Sinne, kann intensive UV-Strahlung die charakteristische blaue Farbe verblassen lassen.
Fazit: Um Lapislazuli zu schützen, sollte man ihn von Chemikalien fernhalten, einzeln in weichem Stoff aufbewahren und bei der Pflege ausschließlich lauwarmes Wasser und ein trockenes Mikrofasertuch verwenden.
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